Ich hatte insgesamt drei Interviewrunden.
Die erste Runde war ein Gespräch mit HR. Dabei ging es darum, wer ich bin, was meine beruflichen Ziele sind und was ich mir von meinem zukünftigen Arbeitgeber wünsche. Das Gespräch war offen und entspannt, eher ein gegenseitiges Kennenlernen als ein klassisches Interview.
In der zweiten Runde wurde es technisch. Ich sollte eines meiner bisherigen Projekte vorstellen und erklären, was genau ich gemacht habe, welche Technologien ich eingesetzt habe, was die größten Herausforderungen waren und wie ich diese gelöst habe.
Die dritte und letzte Runde war ein sogenannter Experience Day vor Ort. Ich konnte das Büro kennenlernen, Zeit mit potenziellen Kolleginnen und Kollegen verbringen und mich austauschen. Am Ende des Tages habe ich eine vorbereitete Aufgabe präsentiert. Dabei stand meine Arbeitsweise im Vordergrund, also wie ich an Probleme herangehe, was meine Stärken sind und wie ich Entscheidungen treffe. Anschließend habe ich den Code erklären und meine technischen Entscheidungen begründen müssen.
Insgesamt war der Prozess sehr strukturiert und gleichzeitig angenehm. Die Atmosphäre war durchgehend freundlich und locker. Ich hatte das Gefühl, dass man wirklich daran interessiert war, mich kennenzulernen, ohne dabei Druck aufzubauen.
Besonders positiv war für mich, dass der gesamte Prozess nicht nur dazu diente, mich als Kandidaten zu bewerten, sondern mir auch geholfen hat, selbst eine gute Entscheidung zu treffen, ob ich mir vorstellen kann, bei diesem Unternehmen zu arbeiten. Ich konnte einen echten Einblick in die Unternehmenskultur und die tägliche Zusammenarbeit gewinnen, was für mich genauso wichtig war wie das eigentliche Jobangebot.