Im Dezember startete mein zweiter Prozess mit KWS - im Jahr 2018 wurde ich schon mal von der Firma kontaktiert aber es kam nie zu einem Interview, weil die Gespräche ständig verschoben oder abgesagt wurden, sodass ich den Prozess abgebrochen hatte.
Die E-Mail Korrespondenz verlief normal, im Erstgespräch per Video Call waren 2 Fachfrauen und die Business Partnerin aus der Personalabteilung. Im Grunde lief das Gespräch gut, ich war selbstbewusst und hatte zu jeder Frage die passende Antwort (dieses Feedback habe ich im Anschluss erhalten). Dennoch fühlte es sich an wie ein Verhör, denn die drei Damen wollten viel von mir wissen, sodass keine Zeit mehr für mich blieb.
Ich erhielt an Angebot - weit unter (ca. 35%) meiner Gehaltsvorstellung und der marktüblichen Bezahlung. Die Berechnung im Angebot war natürlich komplett irreführend, darin waren Positionen wir BAV enthalten, was ich nicht beanspruche, was aber natürlich den Brutto-Lohn höher erscheinen lässt. Dann...wurde anscheinend beschlossen, mich als Associate einzustufen, das habe ich erst mühselig erfahren können, als ich mit HR über die irreführende Berechnung und des niedrigen Fix-Gehalts gesprochen habe. Niemand hat mich direkt darauf hingewiesen. Daher war ich sehr enttäuscht und im Nachhinein ärgert man sich über die ganze Zeit und Mühe die man aufgebracht hat für diesen Prozess, wenn man noch Vollzeit arbeitet und Verpflichtungen hat.