Ich würde von einem Arbeitgeber durchaus erwarten dürfen, dass man nach zwei geführten Vorstellungsgesprächen eine Zu-/Absage erhält und sich nicht hinterherlaufen lässt. Der Prozess erstreckte sich über 4 Monate - in dieser Zeit habe ich mehrfach bei der zuständigen Dame angerufen und wurde immer wieder vertröstet. Mir ist als Bewerber durchaus bewusst, dass dies eine Hinhaltetaktik ist und auf eine Absage hindeutet. Erst als ich meine Fahrtkosten eingereicht habe, wurde dies wohl als Absage meinerseits gewertet und mit einem „weiterhin alles Gute für Ihre Zukunft“ kommentiert. Ganz eigenartig!
Die Gespräche waren durchwachsen; das erste zumindest sehr, das zweite mit dem zuständigen direkten Vorgesetzten sehr unangenehmen und angespannt.
Bis zu den zwei Vorstellungsgesprächen ging der Prozess ganz flott, das war auch das einzig Gute.